Herzlich willkommen auf der Homepage zum Podcast-Buch.
Die großen Fragen beantworten wir dir im Buch selbst: Was sind Podcasts? Wie kann ich
sie hören und abonnieren? Wo finde ich sie? Wie mache ich selbst einen Podcast? Wie nehme
ich ihn auf? Was brauche ich dafür? Wie veröffentliche ich meinen Podcast? Wie mache
ich ihn bekannt? Wie verpasse ich ihm den letzten Schliff?
Den ganzen Rest findest du hier auf der Homepage: die Links zu allen wichtigen
Podcast-Programmen aus dem Buch, die Dinge, die sich nach der Veröffentlichung noch getan
haben, die 150 Fragen in Sachen Podcasts zum Nachhören und mehr.
Es soll kein Veranstalter von Podien sagen, es gäbe keine alternativen Themen, über die man diskutieren könnte. Das Thema „Journalismus vs. Blogger & Podcaster vs. Qualität“ ist wirklich out. Finito. Aus. Ende. Schluss. Hier meine Einschätzung, welche Themen in den nächsten 12 – 18 Monaten wirklich relevant sein werden.
In unserem Podcast “150 Fragen in Sachen Podcasts” gab es in den letzten Tagen frische Episoden. Hier die Themen:
Viel Spaß beim Hören.
Das Podcast-Buch ist von Dennis und mir das erste Buch. Ein Erstlingswerk sozusagen. Das ist ganz schön aufregend. Alles passiert zum ersten Mal. Und man ist ja so selbstkritisch. Ich bin ehrlich überrascht, wie nett das Feedback ist. Nette Mails und Kommentare sind bei uns eingetrudelt. Das hat mich sehr gefreut. Ich frage mich ständig, wie das bei anderen Autoren so ist.
Ich glaube einige finden die Tätigkeit eines Autors deswegen so attraktiv, weil man ständig leidet. Bevor der Verlag sich für das Buch entscheide, hat man Angst, das Konzept überzeugt nicht. Bevor man das Konzept und die Aufteilung durchgeboxt bekommt, hat man Angst, irgendein ganz wichtiges Thema zu vergessen. Bevor man anfängt zu schreiben, hat man Angst, dass man nicht genug Stoff für das Manuskript gesammelt hat. Bevor man das Buch abgibt, ist die Angst da, dem Trödeln zu erliegen und die Deadline nicht zu schaffen. Bevor das Buch in den Druck geht, hat man Angst, dass der Lektor einen Nervenzusammenbruch erleidet und man alles noch mal neu schreiben muß und bevor das Buch dann tatsächlich in den Druck geht, hat man Angst noch irgendwelche Fehler übersehen zu haben. Bevor das Buch dann die Druckerei verlässt, hat man noch stärkere Angst einen Fehler zu finden.
Wenn das Buch dann da ist, freut man sich für eine Sekunde und hat dann Angst, Fehler zu finden. Wenn das Buch dann ausgeliefert wird, hat man Angst, dass es sich nicht verkauft und wenn das Buch dann verkauft wird, hat man Angst das schlechte Kritiken bei Amazon oder sonst wo im Internet auftauchen. Und wenn dann freundliche Kritiken zum Buch da sind, hat man Angst, dass der Amazon-Verkaufsrang schlechter und nicht besser wird. Und während man auf den Verkaufsrang starrt, hat man Angst, dass Freunde anrufen und sagen, dass sie das Buch ganz doof finden. Und wenn die erste Monatsabrechnung vom Verlag kommt, hat man Angst, dass da eine große „0“ steht. Wer jetzt Angst hat, dass diese Liste endlos weiter geht – keine Sorge. Ich höre jetzt auf. Aber ihr seht – wer gerne leidet, sollte Autor werden. Ich leide eigentlich nicht so gern. Aber vielleicht ist das ganz normal, wenn man zum ersten Mal ein Buch schreibt. Ich bin jetzt bei der Sache mit der Monatsabrechnung angekommen. Da stand dann drauf, dass wir schon rund ein Viertel der Auflage verkauft haben. Nach einem Monat. Ich habe jetzt Angst, dass jemand kommt und mir sagt, dass das schlecht ist. Ich habe beschlossen, dass mir das aber dann egal ist. Ich finde das gut.
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Lieber Kollege Horn,
in Antwort auf dein Blogposting “Scheideweg für Podcasts?” muß ich sagen – das ist nicht nur müßig, sondern ganz schlimm. Du schreibst:
Ich halte solche Diskussionen etwas für müßig, weil ich glaube, dass es immer auf das Format und die äußeren Umstände ankommt, egal ob Nischenprodukt oder nicht
Das Spiegel-Sonderheft diskutiert also darüber, ob Podcasts jetzt den Durchbruch schaffen, oder weiterhin ihr Nischendasein fristen und darin untergehen werden. Die Goldgräberstimmung sei vorbei.
Ich finden den Artikel ganz schlimm! Entweder hat Autor Martin Greive mit wirklich allen Podcastern persönlich gesprochen um ein Stimmungsbild für seine, oder er hat ganz schlimm über einen Kamm gescheert. Ich fürchte, letzteres ist geschehen.
“In den nächsten eineinhalb Jahren wird sich entscheiden, ob Podcasts den kommerziellen Durchbruch schaffen oder ob sie weiter ihr Nischendasein fristen”,
So wird Alexander Köllner von ifranz.tv zitiert. Alex ist sicherlich ein Vorreiter der Video-Podcastszene – er hat schon viel Erfahrung auch in der wirtschaftlichen Praxis gesammelt. Er gibt erfrischend erlich seine Eindrücke wieder, wie es zur Zeit läuft. Ich glaube das hilft um Hemmungen gegenüber dem Podcasten abzubauen. Aber: Die Eindrücke dürfen auch nicht als gesamte “Wetterlage” für Podcast-Deutschland gedeutet werden.
Dann wird noch angeführt, dass ja nicht mal Annik Rubens mit “Schlaflos in München” Geld verdiene – ja hat denn nicht mal jemand nachgefragt? Oder sich Schlaflos angehört? Annik hat nicht nur einmal auch über die Bezahlung gesprochen. Sie hat nicht nur einmal gesagt, dass dieses Projekt frei sein soll – sie möchte sich mit Schlaflos in keine Abhängigkeit begeben. Eine passende Kooperation hätte sich nicht ergeben. Die Nicht-Vermarktung als Zeichen für eine fehlende wirtschaftliche Perspektive für Podcasts in Deutschland zu werten, ist fast schon fahrlässig.
Du siehst, hier passiert, womit Blogger schon lange kämpfen: Podcaster werden nur als Gesamtkunstwerk gesehen. Schrieben wir hier über Print-Titel, täte Greive die Bäckerblume ja auch nicht mit dem Spiegel vergleichen. Traurig.
Es grüßt,
Daniel
P.S.: “Second Life heißt der neue Mega-Trend, Podcasts verschwinden aus dem Licht der Öffentlichkeit” – schreibt Greive. Lieber Herr Horn, du hast ja bereits einen Abgesang auf Seconde Life geschrieben – wie so viele andere Kollegen auch. Vielleicht hat Greive dies nicht mitbekommen. Und glaubst du, dass auch nur irgendein Podcaster im Ansatz neidisch auf die Aufmerksamkeit um dieses 3D-Dingsi ist? Ich nicht. Kompletter Eintrag
In unserem Podcast “150 Fragen in Sachen Podcasts” gab es in den letzten Tagen frische Episoden. Hier die Themen:
Wer noch kein Abo hat: “150 Fragen” nur als RSS-Feed oder direkt bei iTunes aufrufen. Kompletter Eintrag
Daniel wirft in seiner neuen Folge der 150 Fragen eine interessante Frage auf: Ist der Podcast tot? Während er über den Begriff “Podcast” philosophiert, und das nicht zu Unrecht, wirft der Spiegel in seinem Sonderheft “Wir sind das Netz” eine ganz andere Frage auf, nämlich die danach, ob die Podcast-Szene am Scheideweg steht, ob sie weiter ihr Nischendasein fristet oder vor einem kommerziellen Durchbruch steht (via blogpiloten.de).
Ich halte solche Diskussionen etwas für müßig, weil ich glaube, dass es immer auf das Format und die äußeren Umstände ankommt, egal ob Nischenprodukt oder nicht. “Was mit Medien” wird bei WELT ONLINE veröffentlicht, der “Elektrische Reporter” beim Handelsblatt, und ich habe diese Woche gehört, dass auch ein weiterer Podcast kurz vor einem möglichen Verkauf steht. Alle drei Formate haben das verdient, und wer sich entsprechend ins Zeug schmeißt, wird bestimmt auch weiter die Chance haben, mit seinem Podcast Geld zu verdienen. Die möglichen Verbreitungswege über Podcatcher oder Homepages sind ja geschaffen, und ich glaube nicht, dass im Fall der Fälle ein Investor, für den das Format stimmt, zurückschreckt. Kompletter Eintrag
Fabio Bacigalupo empiehlt im blog.podcast.de den Podcast der freien Hörfunkjournalistin Britta Freith: Die kleine Podcast-Sprechschule. Schon Ausgabe eins ist extrem kurzweilig und voller guter Tipps. Gerade deshalb ist dieser Podcast eine optimale Ergänzung zum Podcast-Buch – so sehr in die Tiefe gehen konnten wir mit unseren Sprechtipps dort gar nicht. Kompletter Eintrag
Ich bin großer Loudblog-Fan. Als Blog-Tool ist aber WordPress (fast) unschlagbar. Deswegen nehme ich immer häufiger das Plugin Podpress für WordPress um alles aus einer Hand zu haben. Im Upload-Magazin habe ich heute einen Beitrag über die Kombination von Loudblog und WordPress gelesen. Im Wesentlichen fasst der Artikel die Problematig gut zusammen, verrät aber nicht viel Neues. Aber ich bin auf ein tolles Plugin für WordPress gestoßen: Loudbot. Dieses Tool hilft WordPress mit Loudblog zu kombinieren – das werde ich bei einem künftigen Projekt ausprobieren. Loudbot 1.12 funktionert ist getestet mit Loudblog 0.6 und WordPress 2.1. Kompletter Eintrag