Herzlich willkommen auf der Homepage zum Podcast-Buch.
Die großen Fragen beantworten wir dir im Buch selbst: Was sind Podcasts? Wie kann ich
sie hören und abonnieren? Wo finde ich sie? Wie mache ich selbst einen Podcast? Wie nehme
ich ihn auf? Was brauche ich dafür? Wie veröffentliche ich meinen Podcast? Wie mache
ich ihn bekannt? Wie verpasse ich ihm den letzten Schliff?
Den ganzen Rest findest du hier auf der Homepage: die Links zu allen wichtigen
Podcast-Programmen aus dem Buch, die Dinge, die sich nach der Veröffentlichung noch getan
haben, die 150 Fragen in Sachen Podcasts zum Nachhören und mehr.
“Und wie verdient ihr Geld?” Die Frage haben wir zuletzt zum Beispiel anhand des Bürgermedien-Projektes 1000MIKES diskutiert, und ich gehöre glaube ich auch zu den Kritikern, die sagen, sie möchten die vielen neuen Projekte und das Geld erst ein paar Jahre stehen sehen, bevor sie glauben, dass sie sich selbst tragen können. Vielleicht fehlt mir der Pioniergeist und die Hoffnung.
Die böse Frage in jedem Fall schwirrt offenbar auch beim radiocamp 2009 in Hamburg umher. Kollege Fiene twittert von dort.
Vergangene Woche habe ich einen dreitägigen Podcast-Workshop in der Düsseldorfer Akademie gegeben, einer Logopädie-Schule. Große Überraschung: Die Schule setzt wie kein anderes Unternehmen, in dem wir bisher Seminare oder Workshops gegeben haben, auf Apple-Technik. Das war für mich in der Herangehensweise sehr anders, mit GarageBand statt Audacity zu arbeiten – für die vielen jungen Schülerinnen (Logopädie, ein Frauenberuf!) aber sehr willkommen, denn ich habe erstens keine Berührungsängste und zweitens keine Probleme bei der Umsetzung feststellen können.
In diesen drei Tagen haben wir die Theorie geklärt und die Schülerinnen im Anschluss vor die nahegelegenen Supermärkte geschickt, um eine Umfrage aufzunehmen: “Was ist Logopädie?” Mit den Antworten ging es erst einmal an die ersten Schnittübungen. Danach ein weiterer theoretischer Part: das Konzept für einen Logopädie-Podcast, der in Deutschland bisher einmalig wäre, sowie der Aufbau einer ersten Episode. Dann die Frage: Wie schreibe ich fürs Hören? Und dann die Praxis: Texten des Podcasts, Auswahl einer Moderatorin, Aufnahme inklusive Interviews mit Experten, die an einer Logopädie-Schule ja in ausreichender Menge vorhanden sind.
Am Ende der drei Tage stand eine komplett selbst konzipierte und aufgenommene Episode, ohne dass ich mich groß einschalten musste. Dringende Fragen habe ich beantwortet und mich sonst weitestgehend zurückgehalten. Es hat geklappt – und ich wünschte mir, dass mehr auf Apple setzen. Die Schülerinnen der Akademie wollen jetzt eine Podcast-AG einrichten, und ich bin sehr gespannt, ob und welche Ergebnisse es da in ein paar Monaten geben wird.
Zeitgleich habe ich am Dienstagabend mein Podcast-Seminar im Wintersemester an der Uni Düsseldorf beendet, bei dem wir auf Audacity angewiesen waren – auch das klappt, aber es ist schon sehr anders. Kompletter Eintrag